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Aktiv im Alter Hohenlinden
Presse
Die Initiative „aktiv im Alter“ dankt für die großzügige Unterstützung ihres ehrenamtlichen Engagements zum Wohle der älteren Mitbürger Hohenlindens.
Der vorliegenden Image-Flyer zum 5-Jährigen Jubiläum der Initiative ist durch die finanzielle Hilfe der folgenden Unternehmen möglich geworden.
©Hermann Müller 12-2018 5 Jahre „aktiv im Alter“ Hohenlinden
©2018 Hermann Müller - „aktiv im Alter“ Hohenlinden Alle Rechte, auch die des Nachdrucks, der foto- und klang- mechanischen Wiedergabe, sowie der Übersetzung oder des auszugsweisen Nachdrucks behält sich der Herausgeber vor.
Flyer anläßlich unseres 5-jährigen Bestehens
5 Jahre
Man mag es kaum glauben, die Initiative „aktiv im Alter“ Hohenlinden gibt es im Januar 2019 gerade erst einmal 5 Jahre, und doch ist sie kaum noch weg zu denken aus unserer Gemeinde. Und wie es dazu gekommen ist, das ist schnell erzählt: Es war der 24.Januar 2014, als zunächst sechs Hohenlindener Bürgerinnen und Bürger, die sich gerne sozial engagieren wollten, nach vielen vorangegangenen Beratungen die Bildung eines Arbeitskreises beschlossen. Dessen Aufgabe sollte es in erster Linie sein, sinnvolle und attraktive Freizeitangebote speziell für die älteren Mitbürger in unserer Gemeinde zu entwickeln. Bedarf gab es schon, aber irgendwer musste das erst einmal in die Hand nehmen, sich Gedanken darum machen, und die Sache ankurbeln. Ein neuer Verein sollte es nicht werden, doch einen Namen wollte sich die Gruppe schon geben. Aus mehreren Vorschlägen fiel schließlich die Wahl auf die Bezeichnung: Initiative „aktiv im Alter“ Hohenlinden. Und nachdem der Gemeinderat die Verwendung des Hohenlindener Gemeindewappens im Schriftzug der Gruppe genehmigt hatte, wurde daraus das zwischenzeitlich allgemein bekannte Logo der Initiative. Erster Sprecher von „aktiv im Alter“ wurde Hermann Müller. Zu seinen Aufgaben gehörte es, die Initiative nach außen zu vertreten, die geplanten Projekte zu koordinieren und zusammen mit den „Aktiven“ die Umsetzung der vielen Vorhaben voran zu treiben. Eine monatliche Kartenspiel-Runde im Gasthof „Zur Post“ war von Anfang an ein sehr beliebtes und gut besuchtes Angebot und ist es bis heute geblieben. Dann war die Gründung einer Wandergruppe angesagt, die seitdem regelmäßig geführte Wanderungen in der Umgebung Hohenlindens organisiert.
Später kamen noch Stadtführungen in München dazu und im Laufe der Zeit auch sehr gut angenommene Tagesausflüge mit interessanten Besichtigungsprogrammen.
Ein anders großes Thema und wichtiges Anliegen war es der Initiative „aktiv im Alter“ , die Gründung eines Senioren - beirates für die Gemeinde Hohenlinden zu erreichen. So wurde ein entsprechender Antrag an den Bürgermeister und den Gemeinderat gestellt. Es folgten intensive Diskussionen und mehrere Informationsveranstaltungen zum Thema „Seniorenbeirat“. Die lokale Presse unterstützte die Anstrengungen durch ausführliche Berichterstattung. Aber erst im Juli 2015 kam es endlich zur Gründung eines Seniorenbeirates für Hohenlinden. Ein großer Erfolg für die Initiative. Zum Sprecher für die erste 2-Jährige Amtszeit wurde Hermann Müller gewählt, der, um sich ganz dieser wichtigen Aufgabe widmen zu können, als Sprecher von „aktiv im Alter“ zurück trat. Monika Kotter wurde an seine Stelle gewählt. Nach dem Rückzug Müllers aus dem Seniorenbeirat stand seiner Wiederwahl zum Sprecher der Initiative im Februar 2018 nichts mehr im Weg. Seit Juli 2014 wird auf dem Rathausplatz in Hohenlinden das Boule-Spielen gepflegt.
Zweimal in der Woche treffen sich die neu gewonnenen Freunde dieses französischen Freizeitsports bei schönem Wetter zum Spielen, und sogar im Winter fliegen die dann vorgewärmten Stahlkugeln, wenn die Sonne scheint und die Temperaturen nicht allzu eisig sind.
Und dann ein großer Glücksfall; im März 20 15 bekommt die Initiative „aktiv im Alter“ eine eigene Heimat, den „i-Punkt“ in der Hauptstraße 32. Ein Hohenlindener Geschäftsmann stellte die Räumlichkeiten zur Verfügung, womit er die Arbeit der Gruppe und das ehrenamtliche Engagement der „Aktiven“ unterstützen und honorieren wollte. Bei der Gestaltung der Räume kam eine großzügige Spende der Brauerei Schweiger in Form von Tischen und Stühlen zu Hilfe. Gartenmöbel und Sonnenschirme für den Vorgarten wurden außerdem leihweise von der Brauerei zur Verfügung gestellt.
Mit der Eröffnung des i-Punkt“ konnten nun weitere Projekte verwirklicht werden. Zweimal im Monat trifft man sich zum Brett- und Würfelspielen, zum Kartenspielen oder auch nur zum Ratsch’n, und auch zweimal im Monat wird im i-Punkt“ fleißig gestrickt und gehäkelt. Außerdem hat sich eine kleine Gruppe von Schachspielern gefunden, die ebenfalls zweimal im Monat in den i-Punkt“ zum Spielen kommen. Hier wäre es schön, wenn sich noch einige Interessenten, ganz gleich, ob Anfänger oder Versierte, zum Mitmachen entschließen würden und zusätzlich davon profitierten, dass es einen erfahrenen Trainer als Mitspieler gibt. Die eigenen Räumlichkeiten machten es in Folge dann auch möglich, eine ganze Reihe von hochinteressanten Vortrags- veranstaltungen zu organisieren. So konnten zum Beispiel. zu den Themen: Patientenverfügung Betreuungsverfügung – Tagesbetreuung – 24-Stunden-Pflege – Gestaltung eines Testaments Steuersparen beim Testieren u.v.m. kompetente Referenten gewonnen werden. Mit treffenden Fallbeispielen aufgelockert, war es den Vortragenden dabei immer wieder gelungen, die manchmal doch recht trockene und theoretische Materie gut verständlich zu machen.
Vortragsreihen zu aktuellen Themen sind auch in Zukunft, weiterhin wie gehabt bei freiem Eintritt, in Planung. Ein erster Versuch, Filmabende mit thematisch regionalen Bezügen anzubieten, kam gut an. Eine weitere Veranstaltung dieser Art ist schon für Januar in Planung. Titel und Datum wird rechtzeitig publiziert. Und dann gab es auch noch Frühschoppen mit Weißwurstessen und Waffelfeste als weitere Highlights. Dazu bot der in vielen ehrenamtlich erbrachten Stunden schön hergerichtete Platz vor dem i-Punkt“ einen tollen Rahmen.
Obwohl man aus dem Namen „aktiv im Alter“ schließen könnte, die Initiative würde sich ausschließlich um die Interessen der älteren Mitbürger kümmern, ist dem überhaupt nicht so. Die Angebote sind offen für alle, die sich angesprochen fühlen und gerne mitmachen möchten. Sogar Kontakte zu den Hohenlindener Schulkindern werden gepflegt. Ohne das ehrenamtliche Engagement von „aktiv im Alter“ wäre es um die Schulweg - helfer in Hohenlinden schlecht bestellt, und die Lesepaten an der Grundschule gäbe es nicht. Fazit: Unspektakulär, und zu Anfang wenig beachtet, ist es einer kleinen Gruppe sozial engagierter Hohenlindener in nur fünf Jahren gelungen, allein durch ehrenamtlichen Einsatz etwas auf die Beine zu stellen, das man ohne zu übertreiben als Erfolgsmodell bezeichnen kann. Kein Zweifel, die Initiative „aktiv im Alter“ hat in den vergangenen fünf Jahren zur Bereicherung des sozialen und gesellschaftlichen Lebens nicht nur der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger Hohenlindens einen erheblichen Beitrag geleistet. © 2018 Hermann Müller